Schenkgeld

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Gedanken zu Schuldgeld und Schenkgeld

Es gibt zwei grundlegende Prinzipien, die im Ganzen die Welt zusammenhalten: Konkurrenz (Nehmen) und Kooperation (Geben). Diese beiden grossen Gestaltungskräfte treten uns in der chinesischen Philosophie, vor allem dem Daoismus, als Yin und Yang entgegen. Es handelt sich dabei um eine Zweiheit von gleichwertigen, polar einander entgegengesetzten und sich ergänzenden Kräften.

Das schwarze Yin wird dem weiblichen Prinzip, der Kooperation, dem Mitgefühl, dem Dienen zugeordnet, das weisse Yang wird dem männlichen Prinzip, der Konkurrenz, der Aktion und dem Führen zugeordnet. Das männliche Prinzip sagt: "Was mir nützt, ist gut", das weibliche Prinzip sagt: "Was allen nützt, ist gut". Beide Prinzipien sind richtig. Sie werden dann problematisch, wenn eines der beiden überhand nimmt. Ganz oder vollständig ist nach dieser Philosophie ein Mensch dann, wenn er auf der geistigen und der seelischen Ebene beide Prinzipien voll entwickelt hat und ausbalanciert lebt. Diese Weisheit wird uns visuell gezeigt: Wir finden in der Darstellung des Yin/Yang-Prinzips im Zentrum der Kooperation die Konkurrenz und im Zentrum der Konkurrenz die Kooperation. Diese beiden Prinzipien sind in unserer Welt aus dem Gleichgewicht geraten. Dies ist die Folge einer über Jahrtausende währenden Entwicklung. Eine Entwicklung, die uns den sogenannten Fortschritt brachte. Wir schritten von der göttlichen Ordnung des Universums fort, indem wir uns mehr und mehr von unserer inneren und damit auch der natürlichen Ordnung abspalteten. Gleichzeitig ersetzten wir das Fehlen der inneren, natürlichen Ordnung durch technische Hilfsmittel. Beispiel: Wir ersetzen unsere Fähigkeit mit Hilfe unserer Gedankenkraft mit entfernten Menschen zu kommunizieren durch ein Handy.

 

 

Ebenfalls gehen wir davon aus, dass wir nur dann auf dieser Erde glücklich leben können, wenn die Prinzipien der Konkurrenz (Nehmen) und der Kooperation (Geben) in uns und auf der Welt in’s Gleichgewicht gebracht werden. Tatsache ist, dass über Jahrtausende friedliche Gemeinschaften und Länder von militärisch besser ausgerüsteten Völkern überfallen und umerzogen wurden. So haben die Römer die Kelten und Germanen besiegt, Christen eroberten, missionierten und besiedelten Afrika, Amerika, Indien und Australien. In neuerer Zeit überfiel und eroberte China Tibet. Von diesem Prozess profitierte und profitiert bis heute eine kleine Elite (Adel und Wirtschaftsoligarchen). Diese Elite nährt sich von Macht, Geld, negativen Gedanken und Gefühlen. Sie folgt seit Jahrtausenden einem Plan. Dieser Plan folgt einem bestimmten Muster: Menschen und Völker werden auf verschiedenen Ebenen "unten gehalten". Auf der geistigen Ebene durch die Religionen. Auf der seelischen Ebene durch das Zerstören und Aushebeln der "Ich-Entwicklung". Auf der materiellen Ebene durch die Einführung von wirtschaftlichen Zwängen und einem Geldsystem, wie wir es heute kennen, dem Schuldgeldsystem. Das Ziel dieser Elite ist es, die totale Kontrolle über den Planeten Erde und dessen Bewohner zu erlangen. Sie greift auch auf energetisches und magisches Urwissen zurück. Zeit in unserem Sinne spielt für diese Elite keine Rolle. Sie plant ihre Agenda über Jahrhunderte und arbeitet Schritt für Schritt an diesem Plan, bis hin zu einer <Neuen Weltordnung>.
Es geht bei der "Neuen Weltordnung" um eine Ordnung der Mächtigen nach deren Gusto. Uns wird diese Ordnung mittels PR Aktionen als "Neue Weltordnung" verkauft. Diese Ordnung entsteht aus dem Chaos und dieses Chaos wird auf allen Ebenen und mit allen Mitteln in Szene gesetzt. Ziel ist die Aufteilung der Menschheit in zwei Klassen: Herrscher und Sklaven.Die neue Weltordnung wird von vielen Politikern (Bush, Blair, Brown, Merkel, der Papst...) vertreten. (vgl dazu www.youtube.com/watch?v=WCXhQdfAGLE). Um das Ziel der neuen Weltordnung zu erreichen, wird immer nach dem selben Muster gearbeitet: Es wird ein Problem geschaffen, woraus eine Reaktion, z.Bsp. Chaos und Angst entsteht. Als Lösung wird der nächste Schritt z.Bsp. mehr Überwachung präsentiert (P-R-L). David Icke hat dieses Schema des Handelns der Elite hervorragend herausgearbeitet u.a. in seinem Buch "Der Löwe erwacht" auf S. 180f. Hier benennt er 9/11 als Beispiel für dieses Schema des Handelns. Mit den "Flugzeugeinschlägen" und der anschliessenden Zerstörung der Gebäude, wurde ein Problem geschaffen, darauf folgte eine Reaktion der amerikanischen Öffentlichkeit und der Weltgemeinschaft. Als Lösung wurde der Afghanistan-Krieg und eine massive Einschränkung der amerikanischen Freiheitsrechte präsentiert. Beides, sowohl der Afghanistan-Krieg, wie die Einschränkung der Bürgerrechte wurden bereits lange zuvor geplant.So absurd dies klingen mag, und so sehr wir das in unserem Innern nicht wahrhaben wollen, erklärt diese These, warum die Welt so ist, wie sie ist.Gleichzeitig waren und sind alle Möglichkeiten vorhanden, um aus unserer Welt ein Paradies zu erschaffen. Wir haben Therapien, Energieformen, Kommunikationsmöglichkeiten und hunderte anderer Techniken entwickelt, die heilend auf das Geschehen in der Welt einwirken könnten.
Schon immer gab und gibt es bis heute Menschen, die ein grosses Wissen besassen und Tausende wissen auch heute noch, was not-wendig ist. Im Märchen besiegt das "Gute" immer das "Böse". In der Realität ist es aber meistens so, dass die Wissenden keine Macht haben, da sie einerseits nicht danach streben, andererseits wurden und werden sie jedoch systematisch von der machthabenden Elite ausgelöscht. Von Echnaton über Jesus, Gandhi, John F. Kennedy, Martin Luther King bis Michael Jackson sind es Tausende, deren Wissen oder Visionen den Mächtigen hätten gefährlich werden können und die daher ausgeschaltet wurden.

Auf der geistigen Ebene wurden ebenfalls von diesen Eliten bereits 6000 v. Chr. weltweit Religionen organisiert. Es entstanden je nach Region unterschiedliche Glaubensrichtungen, die sich zum Teil blutig bekämpften und noch heute bekämpfen. Mit diesen Religionen wurden Dogmen und moralische Regeln installiert. Zum Beispiel wurden die 10 Gebote so formuliert, dass wir glauben, dies seien gute Regeln. Unser Unterbewusstsein versteht aber die Negation nicht. Das Gebot "Du sollst nicht töten" wird daher von unserem Unterbewusstsein als Aufforderung zum Töten verstanden (vgl. den entsprechenden Text auf www.wachsende-kreise.ch) Ein weiteres Beispiel ist das Kastensystem Indiens. Auch dieses baut auf dem Prinzip von "Gut und Böse" auf. Mit diesen Dogmen und moralischen Regeln wurden Hierarchien erzeugt, z.Bsp. von "Besseren und Schlechteren", "Guten und Bösen", "Gerechten und Schuldigen". Dadurch wurde die Menschheit in Angst, Abhängigkeit und Mangel gehalten und so konnte sie manipuliert werden.In jüdischen und christlichen Kulturkreisen wurden wir auf Grund einer biblischen Legende durch das Naschen vom Baum der „Erkenntnis“ aus dem Paradies vertrieben (wie wenn Erkenntnis vor Gott etwas Böses wäre). Mit dieser Vertreibung wurden zwei Ziele erreicht: Erstens wurden wir als schuldig erklärt, und zweitens wurde das weibliche Prinzip abgewertet, denn gemäss der Legende hat Eva, das Weib, Adam, den Mann, verführt. Die christlichen Religionen zementieren dieses Schuld-Dogma, indem sie die Erbsünde lehren. So kommt ein Neugeborenes bereits schuldig auf die Welt. Um diesen Unsinn zu entlarven, brauchen wir nur einem Neugeborenen in die Augen zu schauen.Durch die Trennung von der universellen Liebe (Gott/Einheit) durch die Erbsünde sind wir nicht mehr mit Gott, mit der Schöpfung und mit Mutter Erde verbunden, weil wir gesündigt haben. Z.Bsp. werden noch heute Tausende von der katholischen Kirche verflucht (exkommuniziert). Dies bedeutet nichts anderes als: Du bist für immer und ewig von der Liebe und Gnade Gottes abgetrennt. Das heisst, dass mit unserer Sünde alles Leiden auf dieser Erde gerechtfertigt wird. Wir müssen büssen und sühnen, indem es uns schlecht geht auf der Erde. Um uns zu erlösen, müssen wir immer wieder Opfer bringen. Statt selbst zu opfern können wir auch opfern lassen und bezahlen. Dazu brauchen wir die Vermittlung eines Priesters. Diese Fakten haben unter anderem die katholische Kirche reich und mächtig werden lassen.

Auf der seelischen Ebene wurde und wird die Entwicklung, welche die Seelen der Menschen in der Inkarnation auf Erden, anstreben, mit allen Mitteln unterdrückt. In einer Zeit, in welcher die Menschen auf dem Planeten Erde mit der Schöpferkraft, mit Mutter Erde, den Tieren und den Menschen in Harmonie lebten, wussten die Menschen um die Seelenwanderung (Reinkarnation).
Sie gingen davon aus, dass die Ahnen wieder in ihre angestammte Familie zurückkehren, indem sie den Körper der Enkel- oder Urenkelkinder annehmen. Die Kinder wurden jahrelang gestillt und am Körper getragen, was ihnen das Urvertrauen vermittelte, das uns heute fehlt (vgl. die Forschungen von Jean Liedloff). Kinder waren Wunschkinder und wurden nur geboren, wenn klar war, dass sie auch ernährt werden konnten. Sie wurden nicht in überforderten Kleinfamilien betreut, sondern die ganze Sippe unterstützte Mütter und Väter bei der Kindererziehung.
In der herrschaftsfreien Zeit (bekannt unter dem Begriff Matriarchat) wurden die Frauen verehrt, da sie die Kinder und somit das Überleben der Sippe unter ihrem Herzen trugen. Alle gingen davon aus, dass die Frauen dank ihrer Intuition dem Himmel und Mutter Erde als Mittlerinnen dienten.Die Medizin lag vorwiegend in Frauenhänden. Sie waren Heilerinnen und Hebammen.Sie kannten die Kräuter, mit denen man Verhüten oder Abtreiben konnte. Vgl. dazu die Forschungen von B. Senf unter http://www.berndsenf.de/pdf/WDLBevoelkerungsexplosion.pdf
Das materielle Hab und Gut der Familie wurde von der Mutter an die Tochter vererbt.Es gab <Ältesten Räte>, in denen alle Probleme gemeinsam gelöst wurden. Man „parlierte“ so lange, bis alle zufrieden waren. Wenn keine Einigung gefunden wurde, trennte sich die Gruppe. Die neu entstandenen Gruppen gingen eigene Wege und suchten noch ungenutztes Land.Im Matriarchat wurde wenig Krieg geführt. Konflikte und seelische Nöte wurden mit Hilfe von Ritualen und Tänzen gelöst und erlöst. Sexuelle Begegnungen wurden oft mit Ritualen und häufig in der Gruppe gefeiert. Sexualität war eine spirituelle Erfahrung.Wir lebten in der Gruppenseele. Die Zugehörigkeit zur Gruppe, Familie, Sippe, etc. war für das Überleben so entscheidend, dass die individuelle Persönlichkeit zurückstehen musste. Das Wohl der Gruppe war wichtiger als das Wohl einzelner Persönlichkeiten. Erst seit den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts beginnen wir zu fragen, wer wir denn eigentlich sind, wir beginnen uns aufzumachen, Persönlichkeiten, Individualseelen zu werden, indem wir mehr und mehr das leben, was wir sind. Wir leben und gestalten, unabhängig davon, was „man“ von uns erwartet. Peter Goldmann hat in einem Vortrag gesagt: „30'000 Jahre war die Menschheit damit beschäftigt, zu überleben. Seit etwa 50 Jahren lernen wir dank der Psychologie zu leben. Wenn wir das können, werden wir noch lieben lernen.“ (Infos zur Maslowschen Pyramide)
Der Prozess von der Zerstörung des Matriarchats bis zur heutigen Zeit, dauerte 6000 Jahre. Schritt für Schritt wurden die Einflussbereiche der Frauen beschnitten. Indem das Erbrecht in die Hände der Männer kam, mussten die Väter wissen, wer ihre Söhne sind. Gelöst wurde diese Problematik, indem die Frauen durch die Ehe im wahrsten Sinne des Wortes an die Männer, bezw. an's Haus gebunden wurden. Die Macht der Männer wuchs von Jahr zu Jahr. (Ausführlicher im Vortrag "Die Macht der Frauen" auf www.wachsende-kreise.ch.)
Die wenigen Kulturen, die heute noch in einem paradiesischen Zustand leben, werden systematisch mit den <Früchten des Fortschritts unserer Zivilisation> beglückt und unter anderem durch die Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen (Regenwald) ausgelöscht. Es wird alles daran gesetzt, sie aus dem Paradies zu vertreiben. Als Beispiel dienen die Penan in Borneo (Bruno Manser (http://www.bmf.ch/) hat ihr Leben dokumentiert) und das Volk der Yequana-Indianer, welches von Jean Liedloff (https://de.wikipedia.org/wiki/Jean_Liedloff) beschrieben wird.
Schritt für Schritt wurde das Patriarchat installiert, weibliche Werte traten immer mehr in den Hintergrund und wurden auf dem Altar einer männlichen Logik geschlachtet. Wir wurden nicht nur von Mutter Erde abgeschnitten sondern auch von unserer Intuition, von der Inspiration und damit von der Kreativität.
Mehr und mehr wurde den Hebammen die Verantwortung über Schwangerschaft und Geburt entrissen und von Medizinern und Spitälern übernommen. Die über Jahrtausende von Frauen (weise Hexen) entwickelte Kräutermedizin wurde ausgelöscht oder Schritt für Schritt durch die "moderne" Medizin ersetzt (Hexenverbrennungen).
Die Religionen trugen erheblich zur Diffamierung des Weiblichen bei. Vor allem das Christentum verbreitete sich über alle Kontinente, indem es sein "Heil" den "Heiden" brachte. Wir finden diese Diffamierung des weiblichen Aspekts auch in unserer Sprache. Begriffe wie Weibervolk, dämlich, Schlampe haben einen negativen Beigeschmack. Begriffe wie Frauenheld weisen auf eine männlich orientierte Welt hin, die alles darf und nur Gutes verbreitet, wie die Begriffe Herrenvolk und herrlich deutlich zeigen.
Das Wissen um die Reinkarnation wurde Schritt für Schritt in unserem Kulturkreis ausgelöscht, obgleich für unzählige Dichter und Denker die Reinkarnation selbstverständlich war. Ein neues, "zeitgemässes" Dogma wurde und wird an unseren Universitäten täglich installiert: Wir sind nur unser Körper, eine Seele gibt es nicht. Wir können sie nicht anfassen und nicht wissenschaftlich beweisen, daher existiert sie nicht.
Mit dem fehlenden Wissen um die Reinkarnation entwickelt sich bei uns ein sehr gestörtes Verhältnis zum Tod. Nichts desto trotz erziehen wir mit diesem Bewusstsein unsere Kinder, die wir oft nicht mehr oder nur kurze Zeit stillen und nicht mehr am Körper tragen. Kinder werden heute im Alter zwischen 2 und 6 Monaten in die Kitas gebracht. Dadurch erfolgt eine frühe Trennung von der Mutter verbunden mit frühkindlichen Traumas. Das Dogma: "Gott existiert nicht, es ist alles Zufall" spaltet unsere geistige Verbindung zu Gott ab. Durch das Dogma: "Kein Weiterleben nach dem Tod" wird unsere Seele abgespalten. Durch die Kombination dieser Faktoren werden wir psychisch und physisch krank und manipulierbar auf allen Ebenen.
Die Aufgabe der Eltern ist es nicht, das in den Kindern angelegte Potential zu entwickeln, sondern sie zu folgsamen Arbeitssklaven zu erziehen, die möglichst bald und möglichst perfekt eine Funktion im Wirtschaftssystem übernehmen können. In der heutigen Wirtschaft sind keine gefühlsbetonten Entscheidungen gefragt. Wir haben gelernt und geben dies auch weiter, dass wir unsere Gefühle unterdrücken müssen. Eine möglichst perfekte Coolness ist anzustreben.
Wir sollen uns keine eigenen Gedanken machen und schon gar nicht mehr auf unsere eigenen Gefühle hören. Wir werden durch Karriere-"Verlockungen" und das Treten im Hamsterrad daran gehindert, Persönlichkeiten und damit weniger manipulierbar zu werden.
Um uns möglichst umfassend zu entwurzeln und damit empfänglich für Fremdbestimmung zu machen, werden natürlich gewachsene Gemeinschaften wie Länder, Sippen, Familien zerschlagen, und Begriffe wie Heimat oder Geschlecht einer Neudefinition unterzogen. Zu dieser Agenda gehören die möglichst früh einsetzende Fremdbetreuung der Kinder und die "freie Wahl des Geschlechts" (Gender-Mainstreaming).
Mit Kriegen wird unsere Seele traumatisiert, mit wirtschaftlichen Zusammenbrüchen und der damit verbundenen Not werden wir auf allen Ebenen so lange in Angst versetzt, bis wir bereit sind, "Neuerungen" zu akzeptieren.
Auch die heutige Wohnsituation in den Städten trägt viel dazu bei, dass unsere Kinder mehr und mehr seelisch verarmen. Auch wenn auf Bauernhöfen oft Vieles nicht gestimmt hat, so konnten die Kinder sich doch in der Natur trösten und wieder aufrichten. Vielleicht hatten sie eine Katze oder einen Hund, bei denen sie Trost fanden oder eine weise Grossmutter oder ein Grossvater tröstete das Enkelkind. (Vgl dazu Kiesha Crowther in ihrem Buch "Aus Liebe zu Mutter Erde"). Heute gibt es zur Ablenkung im grauen Alltag der Kinder den Fernseher und den Computer.
Die <seelische Verwahrlosung> der Kinder führt zum Einsatz von Ritalin und anderen Medikamenten, die alle nur den einen Sinn haben: Unsere Seele und als "Nebenprodukt" unsere seelischen Nöte von unserem Geist und unserem Körper abzuspalten.
Die christlichen Kirchen haben viel dazu beigetragen, dass wir heute ein problematisches Verhältnis zur Sexualität haben. Sexualität wird alles andere als normal gelebt, sie wurde ihrer spirituellen Dimension beraubt.
Spitäler, Schulen und Universitäten werden zu Profitzentren umgebaut. Kranke, Alte, Kinder und Jugendliche müssen einen ökonomischen Mehrwert generieren. Solange aber der kranke Mensch rentiert, wird sicher nichts für seine Gesundheit getan.
In unserer Gesellschaft gilt: Wir müssen zuerst etwas leisten, um etwas zu bekommen. Wenn wir aber in die Welt geboren werden, wäre genau das Gegenteil wichtig: Wir sollten in den ersten Jahren bekommen, um später geben zu können. Es sollte darum gehen, dass die Erwachsenen das weitergeben, was sie als Kinder bekommen haben. Dieser Ansatz steht im Gegensatz zur alten Praxis, dass Kinder geboren werden, um die Erwartungen der Eltern zu erfüllen. Unser Problem ist, dass die meisten Menschen als Kind zu wenig Liebe, Nähe und Vertrauen bekommen. Daher können sie diese Erfahrungen später auch ihren Kindern nicht weitergeben.
Indem wir unsere Verbindung zu unserer Seele und zu unseren geistigen Wurzeln aufgeben. bezw. verlieren, werden wir krank. Zuerst werden wir auf der körperlichen Ebene krank (Germanische, neue Medizin). Unser Körper zeigt uns sehr genau, wo und wie wir aus der Balance geraten sind. Wenn wir die Warnrufe des Körpers mit Medikamenten und Operationen unterdrücken, werden wir auf der seelischen Ebene krank: z. Bsp. überfällt uns eine Depression. Wenn wir die seelische Ebene mit Antidepressiva unterdrücken, werden wir auf der geistigen Ebene krank: Psychose, Schizophrenie oder andere Geisteskrankheiten. Dank der massiven Zunahme der Krankheiten auf allen Ebenen wurde und wird die Pharmaindustrie reich.

Auf der materiellen Ebene wurde das Schuld-Dogma durch die Mächtigen mit dem Geldsystem verankert. Dieses System dient dazu, uns über materielle Schulden abhängig zu machen. Diese Schulden wachsen dank des Zins und Zinseszins-Effekts ständig, und die Reichen werden immer reicher und die Armen immer zahlreicher. Dadurch muss die Geldmenge immer grösser werden. Hinter jeder Schuld steht ein Gläubiger. In unserem Schuldgeldsystem kommt Geld nur in die Welt, wenn sich jemand verschuldet. Oder mit andern Worten: Kommt Geld neu in die Welt, so hat irgendwo auf der Welt jemand eine Geldforderung über einen gleich grossen Betrag. Die Dynamik der Schulden spiegelt sich in der Dynamik der Vermögen, wie Bernd Senf in seinem Buch "Der Tanz um den Gewinn" auf S. 172f. und im Vortrag https://www.youtube.com/watch?v=U5hXa1MYGOg nachweist.Wir kommen bereits mit materiellen Schulden zur Welt. In der Schweiz betragen die Schulden der öffentlichen Hand etwa Fr 27'000.- für jeden Schweizer, also auch für jedes Neugeborene. In Deutschland waren es 2015 etwa € 30'000.- .
Wir werden von den Mächtigen durch unser Geldsystem ganz bewusst und gezielt in die Verschuldung getrieben. Dadurch werden wir manipulierbar und sind immer damit beschäftigt, Löcher zu stopfen (Hamsterrad-Effekt). Dies kann global gesehen nie allen gelingen, die Meisten gehören zu den Verlierern. Das Bank-System dient seit Jahrtausenden der bereits erwähnten Elite. Es wurde von ihr erschaffen.
Diese Elite hat es geschafft, über Generationen hinweg ihr Vermögen über alle Wirtschaftskrisen hinaus zu erhalten. Wirtschaftskrisen und in deren Folge Kriege wurden immer auf dem Buckel der kleinen Leute ausgetragen. An dieser Situation hat sich bis heute nichts geändert.
Politiker und Wissenschaftler wurden und werden von den Mächtigen, sei es durch Manipulation oder Erpressung, dazu gebracht, das zu sagen, resp. zu lehren, was das <Schuld-Dogma> erhärtet. Als Beispiel diene das Ozonloch.
Gemäss der Physikerin Rosalie Bertell entstanden in der Ozonschicht Löcher durch A-Bombentests in der Atmosphäre und Stratosphäre. Die Wissenschaft erklärte die Ausdünstung unserer Kühlschränke zu den Schuldigen für diese Löcher. Vgl dazu ihr bahnbrechendes Buch "Kriegswaffe Planet Erde". Bertell schreibt auf S 162f: „Man hat 10 Jahre später entdeckt, dass die insgesamt 300 freigesetzten Megatonnen aller Nuklearexplosionen die Ozonschicht um ca. 4% vermindert haben.
Wir bezahlen für unsere Schuld einen Zins und brauchen für die Bedienung unserer Schulden die Dienste einer Bank. Damit werden die Banken reich und mächtig.
Das Geschäftsmodell der Aktiengesellschaft wurde (in der CH 1911 im OR unter Art. 620-771 geregelt) als Rechtsform geschaffen, damit die Kapitalgeber nicht für die Verbrechen ihrer Aktiengesellschaften zur Verantwortung gezogen werden können. So haftet der Waffenfabrikant nicht für die Folgen seiner Produkte. Je grösser das Verbrechen ist, desto weniger werden die Aktiengesellschaften in die Verantwortung gestellt, selbst wenn ihre Waffen Millionen unschuldiger Menschen auslöschen und Länder für Jahrtausende unbewohnbar machen.
Findet sich aber im Spielzeug eines Spielzeugherstellers ein Stoff, der einem Kleinkind vielleicht gefährlich werden könnte, muss die betroffene Aktiengesellschaft eventuell mit einer Flut von Klagen rechnen.
Mit andern Worten: Es kommt zu Haftungsklagen, wenn eine Fabrik einer anderen im Wege steht (TTIP). Es geht im bestehenden Geld- und Wirtschaftssystem nur darum, aus Geld mehr Geld zu machen. So kommt es zur abstrusen Aufforderung "Lassen Sie ihr Geld arbeiten". Die Fragen nach dem Wie und Wozu sind belanglos, entscheidend ist der Gewinn. Mit dem Recht auf Zinsen für die Anleger fliesst das Geld automatisch dorthin, wo es am meisten Zinsen bringt. Diese Zinsen erwirtschaftet es dort am besten, wo es die Erde, die Menschen und die Zukunft ausbeutet. Auf diese Weise nimmt unser Wirtschaftssystem alles und gibt nur zurück, was ihm abgerungen wird. Geben und Nehmen sind nicht ausgeglichen. Maschinen werden abgeschrieben, damit neue gekauft werden können, wenn sie ihren Dienst aufgeben. Menschen und Mutter Erde werden ausgebeutet und wenn sie nichts mehr hergeben, weggeworfen. Die Allgemeinheit trägt Kosten und Folgen der Wiederherstellung von Erde und Menschen. Es ist an der Zeit, Wirtschaft und Geldbesitzer in ihre Verantwortung zu stellen.
Unser Schuldgeldsystem beruht auf der Konkurrenz, auf dem Prinzip des Nehmens. Das ganze Wirtschafts- und Geldsystem wurde und wird von einer pervertierten männlichen Matrix geprägt und zu dem entwickelt, was es heute ist: Jeder gegen Jeden. Der Stärkere gewinnt, der Schwächere hat das Nachsehen. Alle gängigen Wirtschaftstheorien und die Evolutionstheorie (Darwin) basieren auf diesem Prinzip.
Das männliche Prinzip "Was mir nützt, ist gut" wird zerstörerisch, wenn es einseitig gelebt wird, wie der Zustand unserer Welt deutlich zeigt. Dieser Zustand ist gewollt, denn einige Wenige profitieren davon. Gezielt werden Korrektive wie Ethik, Moral, Empathie oder Demut in unserem Wirtschaftssystem ausgehebelt. Wirtschaftswissenschaftler wie Bernd Senf oder Denker wie Silvio Gesell werden totgeschwiegen oder verleumdet.
Unsere neoliberale Wirtschaftsordnung, wie sie heute durch die Grosskonzerne vertreten wird, geht über Leichen und zerstört Schritt für Schritt die Erde und deren Bewohner. Um diese Agenda durchzusetzen, wird eine konventionelle Hierarchie von oben nach unten benötigt. Das Geld dazu wird von einer zentralen Autorität geschaffen, die weltweit agiert (IWF, BIZ, EZB, FED, Weltbank). Zur Funktion des IWF als globales Inkassounternehmen vgl. das Buch von Ernst Wolf "IWF, Chronik eines Raubzugs".
Wir Menschen glauben nach wie vor, dass in unserem Geldsystem die Währung gedeckt ist. De jure wird uns vorgemacht, dass eigentlich wertlose Währung (bedruckte Papierschnitzel) durch sogenannte Währungsreserven abgesichert werden. Die Realität ist aber: Seit der einseitigen Aufhebung der Goldparität 1971 durch US Präsident R. Nixon, werden heute bedruckte Papierschnitzel mit bedruckten Papierschnitzeln gedeckt. vgl dazu die Ausführungen unter "Zins und Zinseszins".
Es ist geplant und in Schweden bereits Realität (Stand April 2016), dass: unsere Währung (bedruckte Papierschnitzel) durch eine Zahl auf unserem Konto ersetzt wird. Mit dieser Zahl können wir nichts mehr kaufen oder verkaufen ohne überwacht zu werden. Dies bedeutet: Wir können unserer Währung nicht vertrauen. Vertrauen ist jedoch die einzige wirklich funktionierende "Deckung" einer Währung.
Im Alltag wird unsere Währung durch den Schuldner "gedeckt".
Besonders deutlich wird dies in der Immobiliensparte. Der Kredit der Bank wird für eine Immobilie verwendet. Diese Immobilie (Eigentum des Schuldners) dient gleichzeitig als Sicherheit für den Kredit. Die Bank haftet jedoch nicht mit ihrer Immobilie, wenn sie z. Bsp. unser Vermögen veruntreut.
Unser Finanzsystem steht am Abgrund, weil die Schuldner (z.Bsp die USA oder Griechenland) ihre Schulden nie zurückzahlen werden können.
Gleichzeitig wachsen durch den Zins und Zinseszins-Effekt die grossen Vermögen in’s Unendliche. 2% der Menschen besitzen 50% des Geldes, die Reichsten 10% besitzen 90% allen Vermögens.
Die Verwandtschaft von Religion und Finanzsystem finden wir in unserem Wortschatz und in der Architektur wieder. Wir sprechen von Schuld und Glaube, von Schuldnern und Gläubigern und der Eingangsbereich unserer Grossbanken steht einem antiken Tempel oder einer Kirche in Nichts nach.

Federal-Reserve, Washington D.C.                    UBS Eingangsbereich, St. Gallen

 

UBS Schalterhalle, Zürich

Die Hälfte aller Erdenbewohner sind Frauen.Nach wie vor gebären Frauen die Kinder. Frauen leisten 85% aller für den Erhalt des Wirtschaftssystems notwendigen Arbeit (in der Schweiz etwa 8 Milliarden Arbeitsstunden pro Jahr, vgl. http://www.fm1today.ch/ohne-gratisarbeit-keine-chance/165583 und Bundesamt für Statistik). Die Frauen leisten eine Grossteil dieser Arbeit unentgeltlich und wenn diese Arbeit finanziell organisiert wird, steht nur eine Art von Währung zur Verfügung: Unser Schuldgeld, welches auf der Konkurrenz aufgebaut ist und diese beflügelt. Diese Art von Währung kennt Gewinner und Verlierer, ein Faktum, welches der Kooperation und damit dem weiblichen Prinzip fremd ist.
Es ist für die Gesellschaft geradezu verheerend, dass die einseitig ausgerichtete Konkurrenz-Wirtschaft die Werte einer Kooperations-Wirtschaft nicht berücksichtigt. Frauen, Kinder und Mutter Erde brauchen zur Realisierung ihrer Stärken und zur Gesundung eine Währung, welche die Werte der Kooperation zum Blühen bringt. Sie brauchen eine Währung, die weder Gewinner noch Verlierer kennt und die keinen ökonomischen Mehrwert erzielen muss. Eine solche Währung gibt es aber auf der Welt nicht. Die sporadisch auftretenden Währungen, welche die Werte der Kooperation fördern (z. Bsp. die Komplementäre Währung der Insel Bali) sind ausnahmslos im komplementären Bereich beheimatet, lokal begrenzt, international bedeutungslos und immer wieder vom Aussterben bedroht, oder sie beziehen sich auf ein <Spezialgebiet>, wie das der Altenpflege, mit der entsprechenden Währung in Japan (Fureai-Kippu Netzwerk). In St. Gallen läuft ein Versuch für die Schweiz, vgl. http://www.stadt.sg.ch/home/gesellschaft-sicherheit/aeltere-menschen/zeitvorsorge/_jcr_content/Par/downloadlist/DownloadListPar/download_0.ocFile/Machbarkeitsstudie%20Zeitvorsorge.pdf. An der grundsätzlichen Schuldthematik des bestehenden Geldes ändern alle diese Initiativen nichts.
Die mit einer kooperativen Währung durchgeführte Transaktion würde zur Förderung eines Gemeinsinns beitragen, weil mit ihr all die Tätigkeiten einen Wert erhalten, die keinen ökonomischen Mehrwert generieren, wie das Führen eines Haushaltes, das Erziehen von Kindern, das Pflegen von Kranken. Diese Art von Währung ist geeignet, soziales Kapital zu entwickeln. Mit einer solchen Währung erhalten die für eine Gesellschaft ganz grundlegenden Werte wie Mitfühlen, Liebe, Sorgfalt, Achtsamkeit und Demut einen Wert und können ausgeglichen werden. Menschliche Arbeitskraft, nicht nur die Arbeitskraft der Maschinen kann "amortisiert" werden, weil der Gewinndruck entfällt. Die Wirtschaft dient dem Menschen, statt der Mensch der Wirtschaft.

Die Natur verschenkt sich jeden Tag. Alles, was wir täglich brauchen, ist umsonst: Luft, Wasser, Nahrung und alle Ressourcen wie Öl, Kohle etc. Die Erde entfaltet und verschenkt sich jedes Jahr von Neuem. Die Natur beschenkt alle gleichermassen: Mann und Frau, Jung und Alt, unabhängig der Hautfarbe, Begabung oder Ausbildung.Die Natur ist verschwenderisch. In einem Kürbis finden sich viele Samen. Aus jedem dieser Samen können neue Kürbisse mit vielen Samen wachsen.
Die Natur produziert immer in der Gegenwart, unabhängig davon, was war oder vielleicht sein wird. Die Natur kennt nur das Jetzt. Der Löwenzahn am Waldrand blüht und wächst, so gut er kann, unabhängig davon, ob er wahrgenommen wird oder nicht. Die Natur lebt das, was sie ist, der Löwenzahn möchte nicht lieber Rose sein, der Frosch nicht lieber Löwe. Die Natur ist ehrlich. Der Apfelbaum blüht in diesem Jahr erneut, obgleich seine Blüten im letzten Jahr dem Frost zum Opfer gefallen sind.
In der Natur bewegt sich alles in Kreisläufen. So wird das "Abgestorbene" zum Boden, auf dem neue Pflanzen ihre Nahrung finden. Die Natur funktioniert als ein ganzheitliches Biotop in dem Wissen "Alles ist mit Allem verbunden".
Die Natur funktioniert über die Prinzipien der Kooperation und der Konkurrenz. Die Kooperation ist fast immer eine kleinräumige. Der Kirschbaum in meinem Garten braucht die Bienen in Asien nicht, aber sehr wohl diejenigen meines Nachbarn. Das Prinzip der Konkurrenz: "Der Stärkere frisst den Schwächeren" ist notwendig, wenn es um die Wiederherstellung eines Gleichgewichts geht, denn die Natur funktioniert längerfristig nur, wenn Geben und Nehmen ausgeglichen sind. Wenn zum Beispiel die Mäusepopulation stetig grösser wird, wächst zeitverzögert auch die Population ihrer "Fresser", weil die Versorgungssituation erstklassig ist. Dadurch wird die Mäusepopulation dezimiert und zeitverzögert auch die ihrer "Fresser". Das Gleichgewicht ist wieder hergestellt.
Die Gesetzmässigkeiten der Natur sind grundlegend für alles Leben auf dieser Erde. Würden wir die Gesetze der Natur einhalten, könnten wir noch heute im Paradies leben.

Aus all diesen Gründen plädieren wir für ein Schenkgeld.

Ein Schenkgeld führt uns aus der Falle einer einseitig verstandenen Konkurrenz, erlöst uns vom Schuldgeld und damit von der Abhängigkeit und gibt der Menschheit, vor allem den Frauen und Kindern, ein Geld, das die Werte der Kooperation zum Blühen bringt. Schenkgeld folgt den Gesetzen der Natur und führt uns in ein Universum der Fülle.

Hinzuweisen wäre noch auf die Idee eines Bedingungslosen Grundeikommens. Diese Idee wäre sehr zu begrüssen. In Kombination mit einem Schuldgeldsystem kann sie aber nie funktionieren. Das Bedingungslose Grundeinkommen funktioniert nach unserem Ermessen nur mit einem Schenkgeld. Bedingungsloses Grundeinkommen und Schenkgeld dürfen keinen ökonomischen Mehrwert abwerfen.

Wie könnte ein Schenkgeld aussehen? Wie wäre es strukturiert?

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